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„Mit Alma haben wir einen äußerst kompetenten und abrufbereiten Partner gefunden, der in der Lage ist, die Leistungsmerkmale seiner Softwaresysteme zu optimieren, um sie jedem speziellen Fall anzupassen.“
„Um in die Armaturenbranche zu investieren, ist die Offline-Programmierung mit act/weld ein entscheidender Vorteil, weil das Teachen nicht genau genug wäre.“

Gelungenes Zusammenspiel von CAM und Laserkompetenz

Unter den italienischen Herstellern von Lasermaschinen und –systemen ist die in Montecchio di Sant’Angelo in Lizzola (Region Pesaro und Urbino) angesiedelte Firma Righi durch ihre hervorragenden Engineering-Kompetenzen einer der dynamischsten Akteure im Bereich der industriellen Anwendungen, die die Nd:YAG-Technologie einsetzen. Mit Alma hat Righi einen Partner gefunden, der eine umfassende Palette an CAM-Software für die Herstellung bieten kann - vom 2D/3D-Schneiden bis zum Rohrschneiden und Laserschweißen.

Marktanforderungen als Innovationsträger

Righi kann auf eine über zwanzigjährige Erfahrung im Bereich der industriellen Automatisierung zurückblicken. Anfangs beschäftigte sich die Firma mit der Entwicklung und Herstellung von Standard- oder Sondermaschinen, elektrischen Anlagen, Embedded Systems sowie Programmierungs- und Überwachungs-Software. Aus dieser immer noch prosperierenden und wichtigen Aktivität entstand eine NC-Maschinen-Serie mit 3 bis 5 Achsen für Schneid-, Schweiß-, Bohr-, und Markierungsanwendungen, sowie für die Bearbeitung von Metallen und anderen Werkstoffen. Righi baut in seine Maschinen Nd:YAG-Laserquellen der Schweizer Firma LASAG ein.

„Allen unseren Schneid- und Schweißzentren liegen reelle Bedürfnisse zugrunde, die oft aus dem anderen Geschäftsbereich des Unternehmens kommen", so Umberto Ferretti vom Technischen Service bei Righi. „Die erste Lasermaschine wurde beispielsweise für einen Kunden aus dem Goldschmiedebereich entwickelt, der eine spezifische Lösung brauchte, um unter anderem Reste wertvoller Rohstoffe wie Gold oder Silber wiederzuverwerten. Wir haben dann eine anwenderspezifische Maschine konzipiert, die so perfekt war, dass sie seitdem nie verändert werden musste! Die Maschinen, die wir heute herstellen, sind immer noch mit diesem Prototypen identisch.“

Der Prototyp des Zentrums für 3- oder N-achsige Mikrolaserbearbeitung, der heute im Maschinenangebot von Righi BC micro genannt wird, ist ein anderes aufschlussreiches Beispiel. „Mit dieser ursprünglich für einen Schweizer Kunden bestimmten Maschine ist es uns gelungen, eine Genauigkeit von 2 Mikrometer zu erreichen. Sie wurde ausschließlich aus Granit hergestellt. Wir haben nur Vorteile daraus gezogen, denn durch das Gestell aus schwarzem Granit, die Linearachsen und die optischen Lineale kann eine Auflösung gleich Null erzielt werden, was mit den besten Messmaschinen vergleichbar ist“, führt Umberto Ferretti weiter aus.

 

Das Schmuckstück des Laserschweißens

Das Schmuckstück der Righi-Maschinen ist jedoch ROBOWelding, ein mit einem Nd:YAG-Laser (LASAG-Quelle EasyWelder) ausgestattetes Schweißsystem, das mit unendlich vielen Konfigurationsmöglichkeiten arbeiten kann. Der Laserstrahl wird durch einen anthropomorphen Roboter gehandhabt, der nach einer vorgegebenen, sich wiederholenden, automatischen Auftragsfolge mehrere Arbeitsgänge nacheinander an einem, zwei oder mehreren Arbeitsplätzen ausführen kann. Mit dem Laserstrahl können zahlreiche Arbeitsgänge ausgeführt werden, z. B. durchlaufende oder unterbrochene Nähte, Punktschweißen, Schweißlöten, Schweißen verschiedener Metalle, Schneiden, Mikroschneiden, Gravieren, Abtragen von Material, Auftragschweißen, Anreissen, Bohren, Mikrobohren oder -schweißen. Die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten dieser Maschine kann man sich leicht vorstellen.

 

Anwendungsspezifische Anlagen

Zu den anthropomorphen Robotern der ROBOWelding-Linie kommt die Reihe der Maschinen GoldCUTTER hinzu. Diese mit Linearmotoren, Digitalschaltern, der neuesten Digitalsteuerung und einer Nd:YAG-Laserquelle ausgestatteten Maschinen eignen sich für vielfältige Anwendungen (Schneiden, Bohren, alle Schweißarten, Abtragen, Auftragsschweißen, Markieren).

„Die Anwendungsgebiete dieser Laserzellen sind vielfältig – von der Feinmechanik bis zur Goldschmiedekunst, von der Elektronik bis zur medizinischen Ausrüstung – überall dort, wo der Schwerpunkt auf Qualität, Genauigkeit, technischen und optischen Eigenschaften liegt und diese oft Schlüsselfaktoren für den Erfolg sind“, erklärt Mauro Righi, der Direktor des Unternehmens. „Das sind genau unsere Märkte und deshalb beschränken wir uns auch auf mittelgroße Maschinen. Die größte, die wir im Moment herstellen, hat einen Arbeitsbereich von 800 x 1000 mm. Bevor wir uns daran machen, größere Maschinen zu bauen und andere Märkte zu erschließen, wollen wir alle unsere potenziellen Kunden ansprechen – auch, um nicht mit den großen Herstellern in Konkurrenz zu treten. Indem wir bei dieser Zielgruppe bleiben, können wir unsere Standardlösungen personalisieren. Außerdem können wir auf den entscheidenden Beitrag von Alma zählen, um alle Verfahren zu optimieren, was unentbehrlich ist, um alle beliebigen Anwendungen gelassen angehen zu können.“

 

Einzigartige Kompetenz zur Programmierung von 2D-Maschinen und Schneid- und Schweißrobotern

„Da wir genau wussten, was wir zur Steuerung unserer Maschinen brauchen, haben wir uns für die Alma-Software mit ihrem breiten Angebot an Standardmodulen entschieden, die alle unsere möglichen Anforderungen abdecken kann“, erzählt Mauro Righi. „Erst später haben wir erkannt, dass wir mit Alma einen äußerst kompetenten und abrufbereiten Partner gefunden haben, der in der Lage ist, die Leistungsmerkmale seiner Softwaresysteme zu optimieren, um sie jedem speziellen Fall anzupassen.“

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller von Laserschneid- und -schweißsystemen Righi mit seiner über zwanzigjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Verfahrensautomatisierung und dem Software-Anbieter Alma, der eine komplette Palette an CAM-Software für die mechanische Fertigung - vom 2D/3D- Schneiden bis zum Rohrschneiden und Schweißen – hat sich als fruchtbar erwiesen. Righi hat mit Alma einen einzigartigen Partner gefunden, der in der Lage ist, jede seiner Anforderungen zu erfüllen.

Mit der Software act/ kann in 2D und 3D in derselben Umgebung programmiert werden. Sie ermöglicht dem Maschinenhersteller als Integrator eine dreifache Kompetenz: Informatik, Technologie und Robotik. Durch ihre anerkannte Qualität und ihre fortschrittliche Technologie erlangt das Angebot von Righi durch act/ auch ein hohes Prestige. Bei allen Anwendungen erleichtert die Vereinheitlichung der Programmierung die Arbeit der Righi-Mitarbeiter bei der Softwareinstallation, bei der Schulung und beim Kundendienst. Alma hilft manchmal durch technisch-kaufmännische Unterstützung in der Machbarkeitsprüfung oder geht auf spezielle Kundenbedürfnisse ein. Dadurch kann Righi spezielle Lösungen für innovative Maschinen liefern, die auf den Markt gebracht werden können.

 

Freie Hand für Softwareanpassungen

Auch dank seiner Zusammenarbeit mit Alma zählt Righi zu den führenden italienischen Anbietern von Laseranwendungen, auch wenn sich sein Einsatzfeld bisher vor allem auf die Goldschmiede- und Schmuckbranche beschränkte. „Unser Ziel ist es, unsere Absatzmärkte zu erweitern. Wir sind sehr an den lasergestützten Mikrofertigungen interessiert, für die die Möglichkeiten der Alma-Software, verbunden mit unserem Know-how und unserer Kompetenz, eine unserer strategischen Grundlagen bildet, mit denen wir den Sektor angreifen werden“, führt Mauro Righi weiter aus.

So zum Beispiel eine 3D-Schneidzelle für Rohre, die im Goldschmiedesektor für das Schneiden und Mikroschneiden von Ringen, Ketten und Schmuck, aber auch in der Mechanik verwendet wird, wo mit dem in seinen Funktionalitäten angepassten Modul act/tubes nicht nur das Schneiden von Rohren mit runden und gleichmäßigen, sondern auch von ungleichmäßigen Querschnitten programmiert werden kann.

Righi hat act/cut und act/tubes für die Programmierung der 2-achsigen GoldCUTTER-Systeme (Schneiden von Flachblechen) und 4-achsigen GoldCUTTER (Schneiden von Rohren) im Goldschmiedebereich gewählt, weil diese Softwaresysteme anwenderfreundlich, modular und für verschiedene Kundenbedürfnisse konfigurierbar sind. Durch die Ausführung des “Batch”-Programms können sie völlig automatisiert werden: Dieses Programm importiert die 2D-Teile oder 3D-Rohre aus allen CAD-Systemen (über die Formate DXF, DWG, STEP oder IGES), generiert die Schachtelaufträge der zu produzierenden Teile oder Rohre, erstellt die Schachtelung auf Blechen und Rohren und generiert die NC-Programme und Werkstattpapiere. Außerdem können die Righi-Mitarbeiter mit Hilfe einer zu Visual Basic® kompatiblen Sprache, dem Ressourcen-Editor und der Excel®-Tabellen, die in act/cut integriert sind, eigenständig den Postprozessor anpassen sowie technologische Parameter und auszudruckende Dokumente wählen. So wurden die act/- Softwaresysteme für alle Maschinen konfiguriert, wobei die verschiedenen Parametrierungen des Nd:YAG-Lasers und der Teilevorbereitung mit den speziellen Schneid-, Mikroschneid-, Bohr-, Schweiß- oder Markierungsverfahren berücksichtigt werden.

 

Steuerung aller Robotermodelle

act/weld und act/cut 3d – robot wurden für die Programmierung der Laserschweißzelle ROBOWelding mit einem ursprünglich für die Armaturenbranche bestimmten 6- oder N-achsigen Roboter ausgewählt. Mit diesen Softwaresystemen können alle Laserschweiß- und -schneidanwendungen im Raum mit beliebiger Achszahl programmiert werden. Mit der Software kann nicht nur die Simulation durchgeführt, sondern auch ein Fertigungsprogramm für die reelle Teilefertigung generiert werden. Die entscheidenden Faktoren waren die Anpassbarkeit der Alma-Software an alle Robotermodelle, die es Righi ermöglicht, den geeigneten Roboter frei zu definieren, der die Kundenanforderungen optimal abdeckt, sowie die Leistungsfähigkeit der Funktion „Modellieren“, mit der die Kinematik jeder durch Righi geplanten 3D-Zelle mit ihren kundenspezifisch ausgearbeiteten Portalen, Positionierern und dem Werkzeug als Modell erstellt und festgelegt wird.

„Mit diesem Systemtyp investieren wir vor allem in die Armaturenbranche, für die wir bereits zwei mit einem Motoman-Roboter ausgestattete Zellen realisiert haben, um Duschköpfe formschön zu schweißen. Die Offline-Programmierung mit act/weld ist ein weiterer Vorteil, weil das Teachen nicht genau genug wäre“, stellt Mauro Righi abschließend zufrieden fest.

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