Was ist neu in Almacam 4.1.3?
Veröffentlicht am 27.08.2026
Nesting-F&E: kontinuierliche Verbesserungen für noch mehr Materialeinsparungen
Alma ist einer der ganz wenigen CAD/CAM-Softwarehersteller, der seine eigenen Nesting-Algorithmen intern entwickelt, pflegt und kontinuierlich verbessert.
Dieses über Jahrzehnte aufgebaute Know-how ermöglicht es unseren F&E-Teams, die Leistungsfähigkeit unserer Nesting-Technologie kontinuierlich weiterzuentwickeln. Mit jeder neuen Almacam-Version arbeiten wir daran, die Materialausnutzung weiter zu optimieren und Fertigungsunternehmen dabei zu unterstützen, ihren Materialverbrauch zu reduzieren.
Almacam 4.1.3 setzt diese Entwicklung mit Neuerungen beim Tube-Nesting fort.
Tube-Nesting: eine neue Basis für zukünftige Optimierungen
Almacam 4.1.3 führt eine neue Version unseres Tube-Nesting-Algorithmus ein.
Diese Entwicklung ist nicht nur eine Leistungsverbesserung für diese Version, sondern schafft eine neue technische Basis für unsere Tube-Nesting-Technologie. Dank der neuen Architektur kann unser F&E-Team den Algorithmus einfacher verbessern und erweitern und damit zukünftige Optimierungen effizienter entwickeln.
Dies ist ein wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Almacam Tube und seiner Nesting-Funktionalitäten.
Rohrprogrammierung: mehr Flexibilität ohne Verzicht auf Automatisierung
Almacam Tube wurde entwickelt, um den Programmierprozess so weit wie möglich zu automatisieren und wiederkehrende manuelle Aufgaben für Programmierer zu reduzieren. Einige Teile erfordern jedoch spezifische Anpassungen. Dies gilt insbesondere für Profile mit ungewöhnlichen oder unregelmäßigen Querschnitten.
Mit Almacam 4.1.3 erhalten Programmierer mehr Flexibilität bei der manuellen Anpassung der Rohrbearbeitung. Sie können jetzt die Konfiguration einer Bearbeitung für ein freies Profil speichern und wiederverwenden, sobald ein weiteres Rohr mit demselben Querschnitt erkannt wird.
So verbindet Almacam Automatisierung mit der Möglichkeit, spezifische Programmierparameter beizubehalten. Dadurch müssen dieselben manuellen Anpassungen bei ähnlichen Teilen nicht erneut vorgenommen werden.
2D-Schneiden: Nesting-Vorschau
In Almacam 2D Cut wurde eine neue Funktion zur interaktiven Anzeige von Nesting-Layouts eingeführt. Programmierer können jetzt direkt mit dem Layout interagieren und entweder ein einzelnes Teil oder alle Teile mit derselben Geometrie auswählen.
Dies ermöglicht eine einfache visuelle Kontrolle des Nestings und kann auch die Abläufe in der Fertigung unterstützen. So können Bediener beispielsweise bestimmte Teile im Layout identifizieren, wenn sie Entladevorgänge vorbereiten oder überprüfen.

Green Roadmap: CO₂-Fußabdruck von 2D-Teilen abschätzen
Nach der Konfiguration der erforderlichen Umweltparameter kann Almacam jetzt den CO₂-Fußabdruck der produzierten 2D-Teile abschätzen.
Damit erhalten Fertigungsunternehmen zusätzliche Informationen, um die Umweltauswirkungen ihrer Produktion zusammen mit ihren bestehenden Fertigungsdaten zu bewerten.
Almacam Robotics: kontinuierlicher Ausbau der Funktionen für die Roboterprogrammierung
Almacam Robotics ist die Offline-Programmierlösung von Alma für robotergestützte Schneid- und Schweißzellen. Damit können Hersteller Roboterprogramme in einer virtuellen Umgebung vorbereiten und simulieren, ohne jeden Auftrag direkt an der Produktionszelle programmieren zu müssen.
Mit Almacam 4.1.3 haben wir die Funktionen für die Roboterprogrammierung weiter ausgebaut, insbesondere im Bereich Schweißen. Zu den neuen Funktionen dieser Version gehören unter anderem:
- Werkzeuge und Vorrichtungen können direkt in Schweißprojekte importiert und verwaltet werden. Dadurch lassen sich kundenspezifische Vorrichtungen, mit denen Teile während des Schweißens positioniert und gehalten werden, einfacher in das Projekt integrieren.
- Werkstattdokumente können jetzt für Schweißprojekte erstellt werden, sodass den Produktionsteams die benötigten Informationen direkt in der Werkstatt zur Verfügung stehen.
- Ein bestehendes Schweißprojekt kann in ein anderes Projekt importiert werden, einschließlich seiner Teile und Programme. Dies kann beispielsweise genutzt werden, um eine Baugruppe zu vervollständigen, indem ein fehlendes Teil zusammen mit den zugehörigen Programmierdaten hinzugefügt wird.



